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EC-SWAP · Prinzipschema

Retrofit eines Ventilators mit zwei Drehzahlen: Die vorhandene Ansteuerung bleibt erhalten. Fünf Adern und der Schutzleiter kommen auf die Karte, sechs mit dem optionalen Spannungswächter; die Karte speist den EC-Motor und steuert ihn an. Zwei Ansichten: der Stromlaufplan und die Anlagenübersicht. Referenzplan, Index v3.0 · vollständiges Schema in sieben Blättern, davon die Blätter 4 und 5 unten abgebildet.

Ansicht
EC-SWAP-Elektroschema, Beispiel mit einem Ventilator, Blätter 4 (Schaltschrank) und 5 (Modul und Motor)
Verdrahtungsbeispiel mit einem EC-Ventilator: Blatt 4, der Schaltschrank; Blatt 5, das Modul und der Motor. Die fünf übrigen Blätter des vollständigen Schemas stehen im PDF zum Herunterladen. Blatt in voller Grösse öffnen Vollständiges Schema herunterladen PDF · 320 kB · 04.10.2026 EC-SWAP-Elektroschema, Beispiel mit einem Ventilator, Blätter 4 und 5. Blatt 4, im Schaltschrank: Die Einspeisung L1, L2, L3 und PE aus der 400-VAC-Verteilung führt über den Leistungsschalter -Q1, Nennstrom höchstens 16 A; die Schütze -KM1 (Kleinstufe) und -KM2 (Grossstufe) bleiben erhalten, der optionale Spannungswächter -A1 Schneider RM22TU23 liefert den Störungskontakt des Ventilators; die Adern U1, V1, W1, U2, V2, W2 und PE führen zum Modul. Blatt 5, ausserhalb des Schaltschranks: Sie kommen auf die Eingänge des Moduls -U1 EC-SWAP, dessen Potentiometer LOW und HIGH die Klein- und die Grossstufe einstellen; am Ausgang speist die Klemmleiste L1·L2·L2·L3·L3·PE·PE den EC-Motor Ziehl-Abegg GR31C-ZIK.DC.CR -M1 auf L1·L2·L3·PE, und die Klemmen 24V, GND, D1, E1, CO und NC gehen auf dessen Steuerklemmleiste für die Freigabe, den Drehzahlsollwert und den Störungskontakt; die Gehäuseabmessungen und ein Foto der Karte ergänzen das Blatt

Kennzeichen

KennzeichenBezeichnungBemerkung
LeistungsschalterMotorschutzschalter 3P (vorhanden)Die Einstellung des thermischen Motorschutzes ist an den Strom des EC-Motors anzupassen, der kleiner ist als der des Asynchronmotors.
PVSchütz Kleinstufe (vorhanden)Nur ein Pol angeschlossen: Es legt L3 auf W1.
GVSchütz Grossstufe (vorhanden)Nur ein Pol angeschlossen: Es legt L1 auf U2.
U1 · V1 · W2Eingänge des EC-SWAPNach dem Leistungsschalter mit L1, L2 und L3 verbunden: dauernd unter Spannung.
SpannungswächterOption, im SchaltschrankÜberwacht die Spannungen und liefert den Kontakt «Ventilatorstörung». Einzige Störmeldequelle auf der Schaltschrankseite.
EC-SWAPWellset-SchnittstellenkarteEingänge U1·V1·W1 / U2·V2·W2 + PE · Ausgang L1·L2·L2·L3·L3·PE·PE · Ansteuerung 24V · GND · D1 · E1 · Störungskontakt CO · NC.
LOW / HIGHSollwert-PotentiometerLOW stellt die Kleinstufe (PV) ein, HIGH die Grossstufe (GV), von 0 bis 100 %. Aufdruck LOW und HIGH auf der Karte, PV und GV im Stromlaufplan.
EC-VentilatorEC-Motor Ziehl-Abegg, M 3~Speisung 3 × 400 V – 16 A auf L1·L2·L3·PE. Die Ansteuerung erfolgt über seinen Klemmenblock 24V · GND · D1 · E1 · 11 · 12: 24V, GND, D1 und E1 gehen auf die gleich bezeichneten Klemmen des EC-SWAP, 11 und 12 auf die Klemmen CO und NC des Störungskontakts. Ein EC-SWAP-Modul pro Luftstrom.

Hinweise und offene Punkte

  1. Ein Lüftungsmonoblock mit Zu- und Abluft verlangt zwei EC-SWAP-Module, eines pro Ventilator, möglichst nahe am Motor montiert. Der Stromlaufplan gilt für einen Ventilator.
  2. Speisung des EC-Motors: 3 × 400 V – 16 A an L1·L2·L3·PE. Die Karte verteilt zudem die 24 V DC, den Drehzahl-Sollwert und die Störmeldung auf den Steuerklemmenblock des Motors.
  3. Ausgangsklemmenblock der Karte: sieben Klemmen, L1·L2·L2·L3·L3·PE·PE; L2, L3 und PE sind für den Anschluss eines 400-V-Transformators doppelt ausgeführt. Die Bezeichnung vor dem Anschliessen auf der Karte ablesen.
  4. Kontakte im spannungslosen Zustand dargestellt. Spulen und Ansteuerung der Schütze PV und GV: vorhanden, nicht dargestellt.
  5. Verriegelung PV / GV zwingend: Die beiden Schütze dürfen niemals gleichzeitig geschlossen sein.
  6. Drehzahl-Sollwert: LOW für die Kleinstufe (PV), HIGH für die Grossstufe (GV), auf der Karte von 0 bis 100 % einstellbar.
  7. Störmeldung über die Klemmen CO und NC der Karte, potentialfreier Kontakt. NC, im Ruhezustand geschlossen, erkennt auch den Spannungsausfall.
  8. Spannungswächter als Option im Schaltschrank: Er liefert den Kontakt «Ventilatorstörung» und ersetzt die Störmeldung der Karte nicht.
  9. Nicht dargestellte Variante: Ansteuerung über potenzialfreie Kontakte DI1 / DI2, Anschluss PLC und Steckbrücken MODE der Karte.
  10. Austauschbare Sicherungen auf der Karte: Nennstrom und Schaltvermögen vor dem Ersatz ablesen.
  11. Vorgeschalteter Fehlerstromschutzschalter Typ B, falls eine Fehlerstromschutzeinrichtung verlangt wird, wegen des Gleichfehlerstroms des EC-Motors.
  12. PE durchgehend, nie unterbrochen und nie abgesichert. Vor jedem Eingriff die Entladung der Motorkondensatoren abwarten.

Prinzipschema. Vor der Ausführung anhand der EC-SWAP-Dokumentation, der Anleitung des EC-Motors und der Installationsvorschriften (NIN / SN 411000) zu prüfen. Zurück zum Artikel EC-SWAP.